Stücke

1. Lakeside Festival

(Im Hörbeispiel spielt eine Brassband, wir spielen natürlich die Concertband-Version.)

„Lakeside Festival“ ist ein etwa dreiminütiges Konzertwerk für Blasorchester von Mario Bürki. Das Stück ist eine Festkomposition des Bernischen Kantonal-Musikfestes 2019 in Thun.

2. Terra Pacem

TERRA PACEM – oder Frieden auf Erden, beschreibt den Wunsch der Menschheit, gesamtheitlichen Frieden unter allen Völkern dieser Erde zu erlangen. Der Beginn des Werkes symbolisiert den Herzschlag der Erde. Danach erscheint das melancholisch gehaltene Hauptthema des Werkes, welches die Unerreichbarkeit des Wunsches nach Frieden darstellt. Das Thema, welches als roten Faden das ganze Werk prägt, nimmt seinen Höhepunkt im Grandioso, einem Choral, welcher in seiner Schlichtheit die Absolution darstellt, welche im religiösen Kontext nötig ist, um den inneren Frieden zu erlangen. Nebst diesem Wunschdenken nach Frieden regiert zwischendurch aber immer wieder die Tatsache der Zerwürfnisse zwischen der Menschheit: Schnelle, rhythmisch prägnante Teile beschreiben die Aggressionen und die Wut. Das Werk endet mit einem voluminösen Dur-Akkord, welcher durch einen letzten Herzschlag abgeschlossen wird, als Symbol für die ewige Spirale zwischen Frieden und Krieg, welcher seit Jahrtausenden auf unserer Erde herrscht.

3. Evolution!

Welturaufführung – keine Hörprobe vorhanden

Menschen, Tiere und Pflanzen sind nicht von Gott erschaffen, sondern Ergebnis der Evolution: Vor 150 Jahren veröffentlichte Charles Darwin diese revolutionäre Theorie. Mein Werk «Evolution» beschreibt einige Stationen der Entwicklung der Erde. Alles begann mit einem gigantischen Knall. Irgendwo in unserer Galaxie explodierte ein Stern und schleuderte riesige Mengen von Gas und Staub ins All. Diese Supernova, wie diese Art von Explosion genannt wird, ereignete sich vor etwa fünf Milliarden Jahren. Die entstandenen Trümmer rasten in eine nahe gelegene Gaswolke. So wurden die Bestandteile zusammengeführt, die einmal unser Sonnensystem bilden sollten.

Die frühe Erde unterschied sich deutlich von dem Planeten, den wir heute bewohnen. Sie war größtenteils flüssig und möglicherweise gab es an der Oberfläche einen Ozean aus flüssigem Magma. Nach und nach kühlte sie sich ab, es bildeten sich die Atmosphäre, Ozeane, Kontinente: Die Grundlage für Leben!

Im Erdmittelalter bewohnten Dinosaurier unsere Erde. Doch o weh: Ein etwa 10 Km großer Meteor ist im Anmarsch und schlägt auf der Erde ein! Eine neue Area beginnt.

Wir sind im Urwald. Affen und andere Tiere bevölkern die Erde. Während einer Abkühlungsphase verschwand dort allmählich ein Teil der tropischen Wälder, und an ihre Stelle trat eine offene Savannenlandschaft. Die Affen mussten sich an die neue Lebensweise anpassen. Das führte zum Beispiel zu Veränderungen im Skelett, weil sie sich nicht mehr von einem Baum zum nächsten hangeln konnten, sondern immer längere Strecken auf der Erde zurücklegen mussten. So lernten sie mit der Zeit das Laufen auf zwei Beinen, den aufrechten Gang. Der Mensch wurde geboren!

Je grösser die Menschheit wurde, desto öfter gab es auch Krieg und Zerstörung. Und was wird uns die Zukunft bringen?

4. Children of the Amazonas

Die Musik zum Film Children of Sanchez, welche Chuck Mangione 1978 schrieb, sowie Amazonia, der erste Satz aus der Suite „Windows of the World“ von Peter Graham inspirierten mich, dieses Werk zu schreiben. Das Werk nimmt direkten Bezug auf die beiden grossartigen Kompositionen, so erscheinen bestimmte kennzeichnende Merkmale oder Motive auch in meinem Werk. Man könnte meine Komposition auch als Hommage zu „Children of Sanchez“ und „Amazonia“ bezeichnen, womit auch klar ist, wie sich der Titel ergeben hat…