Stücke

Wir haben für euch ein hervorragendes Programm ausgewählt. Folgende 4 Stücke werden wir mit euch einstudieren:

Star Wars Saga – Johan De Meij

Was wären Filme wie Star Wars, Jurassic Park, Indiana Jones oder viele andere berühmte Hollywodproduktion ohne die musikalische Handschrift eines der größten Musikgenies unserer Zeit ? John Williams, geboren 1932 in New York, ist nicht nur Komponist sondern auch Dirigent und Produzent von Film- und Orchestermusik. Der mehrfache Oscar- und Grammy-Gewinner zählt seit den 1970er-Jahren zu den weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Filmkomponisten. Besonders die Zusammenarbeit mit Regisseur Steven Spielberg zeigte sich als kongenial und ist bis heute legendär.

Johan de Meij, einer der bekanntesten Blasorchesterkomponisten und Arrangeure unserer Zeit, hat mit Star Wars Sagaein großartiges Werk geschaffen. Das Arrangement stellt hohe Ansprüche an das Orchester und den Dirigenten. Für Orchester der Ober- Höchststufe eine echte Herausforderung. Johan de Meij verwendet Musik aus den Filmen Krieg der Sterne und Das Imperium schlägt zurück.

Pompeij – Mario Bürki

Als ich Robert Harris’ Roman “Pompeji” las, in welchem er den Untergang der gleichnamigen Stadt eindrucksvoll beschreibt, war mir der Titel für diese Komposition sofort klar. So begann ich im Herbst 2004, mich mit diesem Thema rund um den Vesuv eingehender zu beschäftigen. Dieses Werk ist reine Programmmusik. Es veranschaulicht einige Szenen aus dem Roman. Der Anfang stellt die Überfahrt Attilius’ dar, danach erklingt das Stadtthema. Das pulsierende Leben der Stadt stellt sich in der Form und Farbe eines neapolitanischen Liedes dar. Die giftigen Vulkandämpfe signalisieren den kommenden Ausbruch, welcher sogleich beginnt: Zuerst einige Erdbeben, danach explodiert der Vulkan Vesuv. Innerhalb von wenigen Minuten wird Pompeji unter einer dicken Lavaschicht begraben. Alle Menschen und Tiere sterben. Die ganze Stadt ist blitzschnell verschwunden. Attillius und Corelia, welche sich in die Wasserleitungen der Stadt retten konnten, überleben dieses Desaster.

The Hounds of Spring – Alfred Reed

Alfred Reed schrieb „The Hounds of Spring“ im Auftrag der John L. Forster Secondary School Symphonic Band of Windsor, Ontario. Dieses Orchester führte das Werk unter der Leitung des Komponisten erstmals am 8. Mai 1980 auf.

Im Vorwort der Partitur ist ein Gedicht von Algernon Charles Swinburne abgedruckt:

When the hounds of spring are on winter’s traces,
The mother of month in meadow or plain
Fills the shadows and windy places
With lisp of leaves and ripple of rain.

And soft as lisp that laugh and hide
The laughing leaves of the trees divide,
And screen from seeing and leave in sight
The god pursuing, the maiden hid.

Ein zauberhaftes Bild einer jungen Liebe im Frühling ist die Grundlage für diese traditionell dreiteilige Ouvertüre. Reed versteht es, das malerische Gedicht und das Glück der Liebe in musikalischer Form umzusetzen.

Tales From Andersen – Martin Ellerby

Having immersed himself in a translated volume of the most popular Andersen fairy tales the composer selected five contrasting stories and shapes them into a miniature suite. The movements are:- 1. Overture – The Steadfast Tin Soldier. 2. Soliloquy – The Little Match Girl. 3. Scherzo – The Emperor’s New Clothes. 4. Idyll – The Snow Queen. 5. Finale and Chorale – The Red Shoes. (Recorded on QPRM150D CHIVALRY, Royal Northern College of Music Wind Orchestra)